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Das Brautopfer/Le Sacre du Printemps | Stückbeschreibung | Presse
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Ein zweiteiliger Ballettabend

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"Das Brautopfer" schildert die einfache Geschichte liebender Paare, die zueinander finden und wechselnde Liebe durchleiden. Die Dorfgemeinschaft nimmt am Los eines jeden teil. Eingebunden in die Handlung sind längst vergessene Bräuche, Riten und Symbole, die einst untrennbar zum Leben der Menschen gehörten und dies regulierten. Überlieferte Volksweisen aus Mittelalter und Renaissance bilden des Material für die eigenständige, suggestive Musik.
In der Choreografie von Eva Brehme-Solacolu werden Mittel und Formen traditionellen Tanzguts und moderner Ausdruckstanz, Mystisches und Wirkliches zu neuer Einheit geführt. Tanztheater der anderen Art. Mit einer verblüffenden Wirkung auf das Publikum von heute.

„Le Sacre du Printemps“ war die dritte große Ballettmusik, die Strawinsky Anfang des vergangenen Jahrhunderts für die Balletts Russes von Sergei Djagilew komponierte. Die Uraufführung am 29. Mai 1913 in Paris entwickelte sich zu einem Skandal und endete im Tumult. Strawinsky gab Vaslav Nijinsky die Schuld, der in seinen Augen den Sacre choreografisch nicht bewältigt hatte.
Ralf Dörnen stellt sich der Herausforderung. Sein „Le Sacre du Printemps“ klingt nach Frühling, ist es aber nicht. Entstanden ist ein politisches Ballett, bedrohlich und konsequent bis zum Schluß.

Premiere: Mai 2011 _ abgespielt: März 2012

Choreografie: Eva Brehme-Solacolu/Ralf Dörnen  |  Musik: Klaus Adolphi, Andreas Fabian/Igor Strawinsky  |  Deutsche Tanzkompanie Neustrelitz