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An der Arche um acht | Stückbeschreibung | Presse
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PHILOSOPHISCHES KINDERSTÜCK von Ulrich Hub

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Drei Pinguine stehen im Regen, streiten und merken gar nicht, dass das Wasser immer mehr steigt. Der dritte Pinguin ist besonders wütend auf Gott, der diese eintönige Welt geschaffen hat. Er ist sogar auf den Schmetterling eifersüchtig, da Gott bei ihm kreativer war. Als er ihn bei einer Begegnung aus Versehen tötet, flüchtet er. Da taucht plötzlich die Taube auf. Sie ist der Postbote vom lieben Gott und soll den Tieren die Sintflut verkünden. Doch nur jeweils zwei Tiere bekommen Tickets für die Arche. Die beiden Pinguine wollen ihren Freund natürlich nicht zurücklassen. Also wird er kurzerhand in einen großen Koffer gepackt und auf die Arche geschmuggelt. Und damit fängt das Chaos erst richtig an!

Das Kinderstück von Ulrich Hub führt an Fragen des Glaubens heran und findet dabei immer wieder einfache und überzeugende, vor allem aber humorvolle Antworten. Das Stück erhielt mehrere Preise und erschien als Kinderbuch und Hörspiel. Ohne zu belehren, gelingt es dem Autor auf humorvolle Art und Weise zu erzählen, worauf es im Leben wirklich ankommt. Was bedeutet Freundschaft? Dürfen wir uns über Vorschriften hinwegsetzen, wenn wir uns für das Gute einsetzen und jemandem helfen? Was bedeutet ein Versprechen?
Isolde Wabra inszeniert das Stück, dazu kommen noch Lieder, in den reizenden Kompositionen des Österreichers Robert Persché und Choreografien von Kirsten Hocke.
Ein tierischer Spaß für die ganze Familie!

Die Premiere war am 5.4. 2014 im Schauspielhaus Neubrandenburg _ Stückdauer 1:15 h, ohne Pause

Regie Isolde Wabra (R.)  |  Ausstattung Sabine Pommerening  |  Chorleitung Dr. Gotthard Franke  |  Choreographie Kirsten Hocke  |  Dramaturgie Katrin Kramer  |  MIT: Amanda Fiedermann| Karin Hartmann| Fabian Quast| Lisa Voß