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Antigone | Stückbeschreibung | Presse
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Tragödie von Sophokles

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Interlinear-Übersetzung: Gregor Schreiner
Nach Sophokles, Euripides, Aischylos und den Stücken „Sieben gegen Theben“, „Die Phönizierinnen“ und „Antigone“

In der Bearbeitung von John von Düffel

Polyneikes und Eteokles, die Söhne Ödipus‘, sind im Kampf um Theben gefallen. Kreon, der neue Herrscher, ordnet an, dass Eteokles den Sitten nach bestattet wird, während Polyneikes, der Angreifer, unbeerdigt bleiben soll. Antigone, die Schwester der beiden, will aber auch ihren zweiten Bruder standesgemäß bestatten, sie bittet ihre Schwester Ismene um Hilfe, die aber ablehnt. Wächter nehmen Antigone dabei gefangen und Kreon verurteilt sie, gemäß seinem Erlass, zum Tode durch Einmauerung. Vergebens bitten Kreons Sohn Haimon, Antigones Verlobter, und die
thebanischen Bürger um Gnade. Erst durch Teiresias, den blinden Seher, lässt sich Kreon umstimmen. Aber es ist bereits zu spät.

Sophokles‘ Tragödie entstand um 443 v. Chr. Sie wurde häufig dahingehend interpretiert, dass Antigone, die sich auf göttliches Recht beruft, sich gegen einen Tyrannen auflehnt. Doch auch Kreon handelt rechtskonform. Beide gehen unter durch ihre maßlose Unbedingtheit.

Die Premiere war am 24. Oktober 2015 im Landestheater Neustrelitz. Stückdauer ca. 1:30 h, ohne Pause.

Regie Isolde Wabra (R.) Ausstattung Alexander Martynow Dramaturgie Katrin Kramer | MIT: Christoph Deuter| Marco Bahr| Michael Goralczyk| Karin Hartmann| Michael Kleinert| Josefin Ristau| Lisa Voß | Pina Antonow, Walburga Beierfuß, Ulrike Braun, Renate Brosch, Vincent Brusdeylins, Regina Dinse, Marina Gensch, Hans Michael Hoffmann, Katrin Kramer, Lothar Missuweit, Rita Senter, Diethard Wegner, Peter Udo Gensch / Kinder der Ev. Grundschule Ntz.: Frode Bretschneider, Luis Becker, Stella Stelzhammer u.v.a. | (2015/16 Jeannine Schulte als Ismene)