REPERTOIRE   Spielzeit 2017/2018
Warten auf Godot | Stückbeschreibung | Presse
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Schauspiel von Samuel Beckett

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„Herr Godot hat mir gesagt, Ihnen zu sagen, dass er heute Abend nicht kommt,
aber bestimmt morgen.“

Irgendwo an einer Landstraße vor einem kahlen Baum warten zwei Männer unbestimmten Alters auf Godot. Sie wissen nicht, welcher Tag ist, seit wann sie warten, was sie von Godot wollen oder ob er überhaupt kommt. Die Zeit vertreiben sich Wladimir und Estragon, so ihre Namen, mit Reden, Streiten und Geschichten erzählen. Die einzige Abwechslung bietet der Auftritt von Pozzo und Lucky. Pozzo führt Lucky, der das Gepäck trägt, an einem Strick. Als die beiden weiterziehen
und es Abend wird, taucht ein junger Bote auf, der berichtet, dass Godot heute
nicht komme, ganz sicher aber morgen. Am nächsten Tag ist alles wie vorher, nur der Baum hat einige Blätter bekommen. Der Tag verläuft als Variation des ersten und wieder lässt sich Godot entschuldigen. Die beiden beschließen zu gehen – und bleiben.

Becketts Theaterstück ist eine Parabel ohne Handlung und Entwicklung. Dennoch war es bei seiner Uraufführung 1953 ein großer Erfolg und zählt heute zu den Klassikern des zeitgenössischen Theaters.

Die Premiere war am 16. 4. 2016 im Landestheater _ Stückdauer: ca. 2:30 h mit einer Pause

Regie Rosmarie Vogtenhuber Dramaturgie Katrin Kramer mit Marco Bahr| Michael Goralczyk| Sven Jenkel| Thomas Pötzsch| Lisa Voß | Ausstattung: Eberhard Keienburg