REPERTOIRE   Spielzeit 2019/2020
Philharmonische Konzerte
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4. Philharmonisches Konzert _ PAUKENSCHLAG

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Mit einem unerwarteten Paukenschlag, genau genommen einem Fortissimo des ganzen Orchesters, wollte Joseph Haydn sein Publikum überraschen: Wie sein Biograph Dies berichtet, ärgerte sich der Komponist darüber, dass „im zweiten Akt [der Konzerte] der Gott des Schlafs seine Flügel über die Versammlung ausgebreitet hielt. (…)“ Daher schrieb er eine Sinfonie, „in welcher er da, wo es am wenigsten erwartet wird, im Andante, das leiseste Piano mit dem Fortissimo im Kontrast brachte.“ Seine nach diesem besonderen Effekt benannte „Sinfonie mit dem Paukenschlag“ verfehlte ihre Wirkung nicht. Ein „empfindsames Fräulein“ soll sogar in Ohnmacht gefallen sein. Bis zum heutigen Tag gehört die 1792 im Rahmen von Haydns erster London-Reise uraufgeführte Sinfonie zweifellos zu seinen bekanntesten und beliebtesten Schöpfungen. – Der Pauke kommt auch in Dmitri Schostakowitschs 1. Violoncellokonzert eine besondere Rolle zu. Sie fungiert hier quasi als Widerpart zum Solisten und erzeugt immer wieder Brüche im melodischen und rhythmischen Verlauf des Werkes. Dem Cellisten ergänzend zur Seite gestellt hat Schostakowitsch das Horn, das ebenfalls mit größeren solistischen Partien betraut ist. Gewidmet ist das 1959 entstandene Konzert Msistlaw Rostropowitsch, dem Freund und Schüler des Komponisten, der auch die Uraufführung bewerkstelligte. Der international renommierte Cellist und Hochschulprofessor Danjulo Ishizaka wird den Solopart bei der Neubrandenburger Philharmonie übernehmen. Eröffnet wird der von GMD Sebastian Tewinkel geleitete Konzertabend „Con brio“ – „mit Feuer“ bzw. „Schwung“. So nämlich ist die Konzertouvertüre von Jörg Widmann überschrieben, die sich auf musikalische Charakteristika aus Beethovens 7. und 8. Sinfonie bezieht. Die Partitur von „Con brio“ ist nicht nur hinsichtlich der Rhythmik und Dynamik sehr differenziert ausgearbeitet, sondern enthält auch sehr konkrete Angaben zur gewünschten Spieltechnik und Vortragsweise. So soll die Pauke mit dem Holzstiel auf den Spannreif geschlagen werden. Spezielle Klangeffekte erhofft sich Widmann u. a. von den Flöten, von denen er „70% Luft, 30 % Ton (oder noch weniger) verlangt. Die am 25. September 2008 vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Mariss Jansons Leitung aus der Taufe gehobene Ouvertüre erlebte bereits zahlreiche Reprisen im In- und Ausland.

KONZERTPROGRAMM: Jörg Widmann: Con brio
Dmitri Schostakowitsch: Violoncellokonzert Nr. 1 Es-Dur op. 107 _ Solist: Danjulo Ishizaka, Violoncello
Joseph Haydn: Sinfonie G-Dur Nr. 94 Hob I:94 „Mit dem Paukenschlag“
Musikalische Leitung: Sebastian Tewinkel
Solisten: Danjulo Ishizaka
Mitwirkende: Neubrandenburger Philharmonie

Do 5.12.19, 10:00 Uhr
Konzertkirche Neubrandenburg
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Do  5.12.19, 10:00    Konzertkirche Neubrandenburg
 
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Do 5.12.19, 19:30 Uhr
Konzertkirche Neubrandenburg
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Fr 6.12.19, 19:30 Uhr
Unterwegs
Güstrow _ Ernst-Barlach-Theater

Fr  6.12.19, 19:30    Unterwegs
Güstrow _ Ernst-Barlach-Theater
 
So 8.12.19, 18:00 Uhr
Landestheater Neustrelitz
Großes Haus
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So  8.12.19, 18:00    Landestheater Neustrelitz
Großes Haus
 
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5. Philharmonisches Konzert _ TEMPERAMENTE



Junge Spanierin interpretiert Brahms‘ Erstes Klavierkonzert

Brahms‘ Erstes Klavierkonzert besitzt mit einer 90 Takte umfassenden Orchesterintroduktion sowie einer Gesamtdauer von fast 50 Minuten nahezu sinfonische Dimensionen. Das ungewöhnliche, hochdramatische Werk ist partiell aus einer Sonate für zwei Klaviere hervorgegangen, deren Kopfsatz Brahms zu einer Sinfonie umformen wollte. Als das Sinfonieprojekt scheiterte, nutzte er das musikalische Material, um daraus den Eröffnungssatz seines Ersten Klavierkonzertes herzuleiten. Den zweiten und dritten Satz schrieb er aber völlig neu. Bei der Uraufführung 1859 in Hannover zollte das Publikum vor allem der pianistischen Leistung des Komponisten Respekt - Brahms übernahm selbst den wuchtigen, technisch anspruchsvollen Klavierpart unter Joseph Joachims Dirigat. Das Werk als solches überforderte jedoch seine Zeitgenossen. Die Zweitaufführung des Konzertes im konservativen Leipzig geriet zum Skandal: „… dieses Würgen und Wühlen, dieses Zerren und Ziehen, dieses Zusammenflicken und wieder Auseinanderreißen von Phrasen und Floskeln muß man über Dreiviertelstunde lang ertragen! Diese ungegohrne Masse muß man in sich aufnehmen und muß dabei noch ein Dessert von den schreiendsten Dissonanzen und mißlautendsten Klängen überhaupt verschlucken!“, wetterte der Rezensent der „Signale für die musikalische Welt“. Das Klavierkonzert konnte sich nur langsam, zusammen mit Brahms‘ wachsender Anerkennung als Komponist, durchsetzen.
Die im spanischen San Sebastian geborene Pianistin Judith Jauregui, die u. a. bei Vadim Suchanov am Richard-Strauss-Konservatorium in München studierte, wird das Sturm- und Drang-Konzert interpretieren.

Nach diesem emotional erregten Einstieg widmet sich die Neubrandenburger Philharmonie unterschiedlichen Persönlichkeitstypen. Unter dem Eindruck eines allegorischen Bildes hat der dänische Komponist Carl Nielsen seine Zweite Sinfonie geschrieben, die er „Die vier Temperamente“ betitelte. Allerdings schwebte ihm trotz außermusikalischer Inspiration keineswegs reine Programmmusik vor, vielmehr gilt für sein Schaffen ganz allgemein „Musik ist Leben.“ Schon bei seiner Uraufführung 1902 in Kopenhagen wurde die Sinfonie sehr positiv aufgenommen und gehört heute zu den beliebtesten Werken des Meisters.

Claus Efland, der wie Nielsen auf der dänischen Insel Fünen geboren wurde, wird das 5. Philharmonische Konzert der Neubrandenburger Philharmonie leiten.
Der international erfolgreiche Dirigent erhielt 2015 den Reumert Award, Dänemarks wichtigsten Theaterpreis für die Uraufführung von „Andre Bygninger“ (Andere Gebäude) des in Kalifornien geborenen Komponisten Andy Pape an der Oper Fünen mit dem Odense Symphony Orchestra. Die Produktion wurde zur Oper des Jahres ernannt.

KONZERTPROGRAMM:
Johannes Brahms: Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15
Carl Nielsen: Sinfonie Nr. 2 op. 16 „Die vier Temperamente“
Gastdirigent: Claus Efland
Solisten: Judith Jáuregui
Mitwirkende: Neubrandenburger Philharmonie

Do 9.01.20, 10:00 Uhr
Konzertkirche Neubrandenburg
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Do 9.01.20, 19:30 Uhr
Konzertkirche Neubrandenburg
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So 12.01.20, 18:00 Uhr
Landestheater Neustrelitz
Großes Haus
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So  12.01.20, 18:00    Landestheater Neustrelitz
Großes Haus
 
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Fr 24.01.20, 19:30 Uhr
Unterwegs
Güstrow _ Ernst-Barlach-Theater

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Güstrow _ Ernst-Barlach-Theater
 


6. Philharmonisches Konzert _ STERNE

Mozarts Jupiter-Sinfonie, Lieder von Schubert u.a

„STERNE“
Himmlische Klänge von Rameau, Logothetis und Mozart

Detlef Roth interpretiert Schubert-Lieder

Simon Gaudenz, der Chefdirigent der Jenaer Philharmonie, gastiert im Februar bei der Neubrandenburger Philharmonie. Unter dem Motto „Sterne“ hat er ein spannendes Programm zusammengestellt, das inhaltlich z. T. die Sterne streift bzw. für die schier himmlische Schönheit von Musik repräsentativ ist.

Mit dem „Einzug der Musen“ aus Jean-Philipp Rameaus letzter Oper „Les Boréades“ (1763) wird der Abend festlich eröffnet. Die Schutzgöttinnen der Künste kommen mit sanft balancierten Klängen daher, die von himmlischen Harmonien getragen werden. - Einen sehnsuchtsvoll romantisierenden Blick hatte Franz Schubert auf die Sterne. Von ihm gelangt eine Auswahl Lieder zur Aufführung, dargeboten von Detlef Roth (Bariton), der seit seinen Erfolgen beim Belvedere-Gesangswettbewerb in Wien und beim „Concours des Voix Wagneriennes“ in Strasbourg als Konzert- und Opernsänger weltweit gefragt ist.

Anestis Logothetis, ein österreichischer Komponist griechischer Abstammung, entwickelte in den 1950er Jahren eine grafische Notation, um seine eigenen klanglichen Vorstellungen besser Ausdruck zu verleihen. Ihm ging es u. a. darum, die Rolle von Komponist, Interpret und Publikum neu zu definieren. Für sein Stück „Polymeron“ (1960) entwarf er Grafiken, die aus sieben, annähernd kreisförmigen Gebilden bestehen und so an einen gezackten Stern oder eine spiralförmige Galaxie erinnern. Die Partitur wird hinter dem Orchester auf einer Leinwand zu sehen sein, wodurch ein interaktives Konzerterlebnis entsteht.

Eines der hellsten Objekte am nächtlichen Himmel wurde nach dem römischen Hauptgott Jupiter benannt. Den ehrvollen Titel erhielt auch Wolfgang Amadeus Mozarts letzte Sinfonie KV 551. Das strahlende C-Dur des Werkes vermag zweifellos himmlische Größe und Erhabenheit auszudrücken. Zudem gilt sein Finale als Non plus ultra sinfonischer Satzkunst, es verbindet kunstvoll Elemente der Sonatenform und Fuge miteinander.

KONZERTPROGRAMM
Jean Philippe Rameau: Entrée des Muses (aus der Oper „Les Boréades“)
Franz Schubert: Lieder (Auswahl)
Anestis Logothetis: „Polymeron“ (aus dem Ballett „Himmelsmechanik“)
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie C-Dur KV 551 („Jupiter“)

Solist: Detlef Roth, Bariton / Dirigent: Simon Gaudenz

Do 6.02.20, 10:00 Uhr
Konzertkirche Neubrandenburg
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Do  6.02.20, 10:00    Konzertkirche Neubrandenburg
 
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Do 6.02.20, 19:30 Uhr
Konzertkirche Neubrandenburg
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Do  6.02.20, 19:30    Konzertkirche Neubrandenburg
 
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Fr 7.02.20, 19:30 Uhr
Unterwegs
Güstrow _ Ernst-Barlach-Theater

Fr  7.02.20, 19:30    Unterwegs
Güstrow _ Ernst-Barlach-Theater
 
So 9.02.20, 18:00 Uhr
Landestheater Neustrelitz
Großes Haus
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So  9.02.20, 18:00    Landestheater Neustrelitz
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7. Philharmonisches Konzert _ BEETHOVEN 250



Beethoven 250
Philharmonie feiert den Jubilar mit Romanze, Tripelkonzert und Sinfonie

Mit Blick auf den bevorstehenden 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven im Dezember 2020 hat die Neubrandenburger Philharmonie dem berühmten Jubilar einige besondere Konzertprojekte gewidmet. Einen ersten Höhepunkt erlebt die Beethoven-Ehrung im März, wenn im Rahmen eines Philharmonischen Konzertes ausschließlich Werke des Maestros erklingen. Mit von der Partie ist u. a. artist in residence Tobias Feldmann, der den Solopart in der beliebten Romanze für Violine und Orchester G-Dur übernimmt. Außerdem wird er in Beethovens Tripelkonzert mitwirken, das neben der Violine auch Klavier und Violoncello als Soloinstrumente vorsieht. Das Werk steht in der Tradition der von Haydn, Mozart u. a. gepflegten Sinfonia concertante, die damals außerordentlich populär war. Aus dem Zeitraum zwischen 1760 und 1850 sind etwa 500 Sinfonie concertante von ca. 150 Komponisten überliefert! Beethoven hat sein Konzert vermutlich für ganz bestimmte Musiker komponiert: für den Geiger Carl August Seidler, für seinerzeit berühmten Cello-Virtuosen Anton Kraft und last not least für sich selbst als Pianisten. Das Tripelkonzert wurde bei seinen ersten öffentlichen Aufführungen 1808 in Leipzig und Wien eher verhalten aufgenommen. Doch kann man ja „über Beethovensche Kompositionen selten beym Erstenmale ein bestimmtes Urtheil fällen“, schrieb ein Rezensent…

Die jungen preisgekrönten Musiker, die die Neubrandenburger Philharmonie mit den solistischen Partien betraut hat, werden sich ganz gewiss mit großem Enthusiasmus dem Werk widmen und zu einer überzeugenden Aufführung beitragen. Neben Violinist Tobias Feldmann (* 1991) gehören der südkoreanische Pianist Yewkon Sunwoo (* 1989) und der rumänische Cellist Andrei Ionita (* 1994) dem konzertierenden Trio an.

Beethovens Vierte Sinfonie beschließt den von GMD Sebastian Tewinkel geleiteten Konzertabend.
„Heiter, verständlich und sehr einnehmend“ hieß es in einer zeitgenössischen Rezension über das Werk.

KONZERTPROGRAMM
Ludwig van Beethoven: Romanze für Violine und Orchester G-Dur op. 40
Konzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester C-Dur op. 56 (Tripelkonzert)
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60

Solisten: Yewkon Sunwoo, Klavier / Tobias Feldmann, Violine (artist in residence) / Andrei Ionita, Violoncello
Dirigent: GMD Sebastian Tewinkel
Musikalische Leitung: Sebastian Tewinkel
Solisten: Tobias Feldmann

Do 5.03.20, 10:00 Uhr
Konzertkirche Neubrandenburg
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Do  5.03.20, 10:00    Konzertkirche Neubrandenburg
 
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Do 5.03.20, 19:30 Uhr
Konzertkirche Neubrandenburg
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Do  5.03.20, 19:30    Konzertkirche Neubrandenburg
 
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Fr 6.03.20, 19:30 Uhr
Unterwegs
Güstrow _ Ernst-Barlach-Theater

Fr  6.03.20, 19:30    Unterwegs
Güstrow _ Ernst-Barlach-Theater
 
So 8.03.20, 18:00 Uhr
Landestheater Neustrelitz
Großes Haus
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So  8.03.20, 18:00    Landestheater Neustrelitz
Großes Haus
 
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8. Philharmonische Konzert _ SEHNSUCHT



„Sehnsucht“
Daniel Klein dirigiert Werke russischer Meister
Asya Fateyeva Solistin in Glasunows Saxophon-Konzert

Kompositionen aus Russland stammender Meister erklingen im 8. Philharmonischen Konzert, das der 1. Kapellmeister der Theater und Orchester GmbH Daniel Klein leitet. Das Programm erzählt von Sehnsüchten und Leidenschaften. Auf Anregung seines Komponistenkollegen Mili Balakirew schrieb Peter Tschaikowski 1869 eine Fantasie-Ouvertüre nach Shakespeares Tragödie „Romeo und Julia“, in der er musikalisches Entsprechungen für den Streit der beiden Adelshäuser Montague und Capulet, für die zum Scheitern verurteilte Liebe der beiden Protagnisten und für den gütigen Pater Lorenzo fand. Tschaikowskis erstes vollgültiges Instrumentalwerk wurde am 4. März 1870 unter der Leitung von Nikolai Rubinstein in Moskau uraufgeführt.

Alexander Glasunows Saxophon-Konzert entstand 1934 im Auftrag von Sigurd Raschér, der später das legendäre Raschér-Saxophonquartett ins Leben rufen sollte. Das an die russische Romantik anknüpfende Werk gehört seit seiner Uraufführung zum Standardrepertoire für das 1840 von Adolphe Sax entwickelte Musikinstrument. Interpretiert wird es von Asya Fateyeva, die 2011 schon einmal bei der Neubrandenburger Philharmonie gastierte.

1935/36, knappe 30 Jahre nach seiner Zweiten Sinfonie, wandte sich Sergej Rachmaninow ein letztes Mal der Gattung zu. Seine im US-amerikanischen Exil entstandene Dritte Sinfonie wurde 1936 vom Philadelphia Orchestra unter Leopold Stokowski uraufgeführt. Das Werk stieß bei seiner Premiere nur auf wenig Gegenliebe. In den USA, wo damals Moderne und Jazz Einzug hielten, musste Rachmaninow wie ein Fossil aus dem alten Russland wirken. Tatsächlich fühlte sich der Musiker noch immer als russischer Komponist, obwohl er schon seit den Wirren der Oktoberrevolution im westlichen Ausland lebte: „…das Land meiner Geburt hat mein Temperament beeinflusst und meine Weltanschauung. Meine Musik ist das Produkt meines Tempera­ments und so ist es russische Musik.“ Gegen eine „nationalistische“ Ausdeutung seines Werks durch russische Emigranten verwahrte er sich aber. - - - Eine vorurteilsfreie ästhetische Neubewertung der Musik des 20. Jahrhunderts dürfte auch dem Spätromantiker Rachmaninow zugutekommen.

KONZERTPROGRAMM
Peter Tschaikowski: „Romeo und Julia“, Fantasie-Ouvertüre
Alexander Glasunow: Konzert für Alt-Saxophon und Streichorchester Es-Dur op. 109
Sergej Rachmaninow: Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 44

Solistin: Asya Fateyeva, Saxophon / Dirigent: Daniel Klein

Die Solistin: Asya Fateyeva, Saxophon
Die 1990 auf der Krim geborene Saxophonistin gehört zu den herausragenden Vertretern ihres Fachs. Als Sechsjährige begann die Tochter eines Profi-Fußballers mit Klavierunterricht bei Valentina Nikishina, mit zehn Jahren brachte ihr Lilija Russanowa die Tradition der französischen Saxophon-Schule in Simferopol nahe. Es folgten Studien am berühmten Gnessin-Institut in Moskau, Meisterkurse im französischen Gap und schließlich 2004 der Umzug nach Deutschland, wo sie an der Hochschule für Musik Köln ihre Ausbildung bei Prof. Daniel Gauthier fortsetzte. Als erste Frau erreichte sie 2014 das Finale des namhaften Internationalen Adolphe-Sax-Wettbewerbs in Belgien und erspielte sich den 3. Platz. Zwei Jahre zuvor hatte Asya den Ersten Preis beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn gewonnen.


Do 2.04.20, 10:00 Uhr
Konzertkirche Neubrandenburg
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Do  2.04.20, 10:00    Konzertkirche Neubrandenburg
 
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Do 2.04.20, 19:30 Uhr
Konzertkirche Neubrandenburg
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Do  2.04.20, 19:30    Konzertkirche Neubrandenburg
 
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Fr 3.04.20, 19:30 Uhr
Unterwegs
Güstrow _ Ernst-Barlach-Theater

Fr  3.04.20, 19:30    Unterwegs
Güstrow _ Ernst-Barlach-Theater
 
So 5.04.20, 18:00 Uhr
Landestheater Neustrelitz
Großes Haus
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So  5.04.20, 18:00    Landestheater Neustrelitz
Großes Haus
 
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9. Philharmonisches Konzert _ HEXEREI



KONZERTPROGRAMM
Engelbert Humperdinck: Vorspiel zur Oper „Hänsel und Gretel“
Niccoló Paganini: Violinkonzert Nr. 1 D-Dur op. 6
Antonin Dvorák: „Die Mittagshexe“ op. 108.
Nach einer Volkssage von Karel Jaromír Erben
Richard Strauss: „Till Eulenspiegels lustige Streiche“ op. 16.
Nach alter Schelmenweise, in Rondeauform
Solist: Tobias Feldmann, Violine (artist in residence)
Do 14.05.20, 10:00 Uhr
Konzertkirche Neubrandenburg
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Do  14.05.20, 10:00    Konzertkirche Neubrandenburg
 
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Do 14.05.20, 19:30 Uhr
Konzertkirche Neubrandenburg
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Do  14.05.20, 19:30    Konzertkirche Neubrandenburg
 
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Fr 15.05.20, 19:30 Uhr
Unterwegs
Güstrow _ Ernst-Barlach-Theater

Fr  15.05.20, 19:30    Unterwegs
Güstrow _ Ernst-Barlach-Theater
 
So 17.05.20, 18:00 Uhr
Landestheater Neustrelitz
Großes Haus
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So  17.05.20, 18:00    Landestheater Neustrelitz
Großes Haus
 
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10. Philharmonisches Konzert _ FRAGEN

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KONZERTPROGRAMM
Charles Ives: „The Unanswered Question“
Richard Strauss: Vier letzte Lieder
Cesar Franck: Sinfonie d-Moll

Solistin: Margarita Vilsone, Sopran

Do 4.06.20, 10:00 Uhr
Konzertkirche Neubrandenburg
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Do  4.06.20, 10:00    Konzertkirche Neubrandenburg
 
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Do 4.06.20, 19:30 Uhr
Konzertkirche Neubrandenburg
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Do  4.06.20, 19:30    Konzertkirche Neubrandenburg
 
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Fr 5.06.20, 19:30 Uhr
Unterwegs
Güstrow _ Ernst-Barlach-Theater

Fr  5.06.20, 19:30    Unterwegs
Güstrow _ Ernst-Barlach-Theater
 
So 7.06.20, 18:00 Uhr
Landestheater Neustrelitz
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So  7.06.20, 18:00    Landestheater Neustrelitz
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