REPERTOIRE   Spielzeit 2019/2020
Philharmonische Konzerte
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7. Philharmonisches Konzert _ BEETHOVEN 250

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Beethoven 250
Philharmonie feiert den Jubilar mit Romanze, Tripelkonzert und Sinfonie

Mit Blick auf den bevorstehenden 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven im Dezember 2020 hat die Neubrandenburger Philharmonie dem berühmten Jubilar einige besondere Konzertprojekte gewidmet. Einen ersten Höhepunkt erlebt die Beethoven-Ehrung im März, wenn im Rahmen eines Philharmonischen Konzertes ausschließlich Werke des Maestros erklingen. Mit von der Partie ist u. a. artist in residence Tobias Feldmann, der den Solopart in der beliebten Romanze für Violine und Orchester G-Dur übernimmt. Außerdem wird er in Beethovens Tripelkonzert mitwirken, das neben der Violine auch Klavier und Violoncello als Soloinstrumente vorsieht. Das Werk steht in der Tradition der von Haydn, Mozart u. a. gepflegten Sinfonia concertante, die damals außerordentlich populär war. Aus dem Zeitraum zwischen 1760 und 1850 sind etwa 500 Sinfonie concertante von ca. 150 Komponisten überliefert! Beethoven hat sein Konzert vermutlich für ganz bestimmte Musiker komponiert: für den Geiger Carl August Seidler, für seinerzeit berühmten Cello-Virtuosen Anton Kraft und last not least für sich selbst als Pianisten. Das Tripelkonzert wurde bei seinen ersten öffentlichen Aufführungen 1808 in Leipzig und Wien eher verhalten aufgenommen. Doch kann man ja „über Beethovensche Kompositionen selten beym Erstenmale ein bestimmtes Urtheil fällen“, schrieb ein Rezensent…

Die jungen preisgekrönten Musiker, die die Neubrandenburger Philharmonie mit den solistischen Partien betraut hat, werden sich ganz gewiss mit großem Enthusiasmus dem Werk widmen und zu einer überzeugenden Aufführung beitragen. Neben Violinist Tobias Feldmann (* 1991) gehören der südkoreanische Pianist Yekwon Sunwoo (* 1989) und der rumänische Cellist Andrei Ionita (* 1994) dem konzertierenden Trio an.

Beethovens Vierte Sinfonie beschließt den von GMD Sebastian Tewinkel geleiteten Konzertabend.
„Heiter, verständlich und sehr einnehmend“ hieß es in einer zeitgenössischen Rezension über das Werk.

KONZERTPROGRAMM
Ludwig van Beethoven: Romanze für Violine und Orchester G-Dur op. 40
Konzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester C-Dur op. 56 (Tripelkonzert)
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60


Musikalische Leitung: Sebastian Tewinkel
Solisten: Tobias Feldmann| Andrei Ionita| Yekwon Sunwoo

Do 5.03.20, 10:00 Uhr
Konzertkirche Neubrandenburg
Karten: Email / online

Do  5.03.20, 10:00    Konzertkirche Neubrandenburg
 
Karten: Email / online
Do 5.03.20, 19:30 Uhr
Konzertkirche Neubrandenburg
Karten: Email / online

Do  5.03.20, 19:30    Konzertkirche Neubrandenburg
 
Karten: Email / online
Fr 6.03.20, 19:30 Uhr
Unterwegs
Güstrow _ Ernst-Barlach-Theater

Fr  6.03.20, 19:30    Unterwegs
Güstrow _ Ernst-Barlach-Theater
 
So 8.03.20, 18:00 Uhr
Landestheater Neustrelitz
Großes Haus
Karten: Email / online

So  8.03.20, 18:00    Landestheater Neustrelitz
Großes Haus
 
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8. Philharmonische Konzert _ SEHNSUCHT

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„Sehnsucht“

Kompositionen aus Russland stammender Meister erklingen im 8. Philharmonischen Konzert, das der 1. Kapellmeister der Theater und Orchester GmbH Daniel Klein leitet. Das Programm erzählt von Sehnsüchten und Leidenschaften. Auf Anregung seines Komponistenkollegen Mili Balakirew schrieb Peter Tschaikowski 1869 eine Fantasie-Ouvertüre nach Shakespeares Tragödie „Romeo und Julia“, in der er musikalisches Entsprechungen für den Streit der beiden Adelshäuser Montague und Capulet, für die zum Scheitern verurteilte Liebe der beiden Protagnisten und für den gütigen Pater Lorenzo fand. Tschaikowskis erstes vollgültiges Instrumentalwerk wurde am 4. März 1870 unter der Leitung von Nikolai Rubinstein in Moskau uraufgeführt.

Alexander Glasunows Saxophon-Konzert entstand 1934 im Auftrag von Sigurd Raschér, der später das legendäre Raschér-Saxophonquartett ins Leben rufen sollte. Das an die russische Romantik anknüpfende Werk gehört seit seiner Uraufführung zum Standardrepertoire für das 1840 von Adolphe Sax entwickelte Musikinstrument. Interpretiert wird es von Asya Fateyeva, die 2011 schon einmal bei der Neubrandenburger Philharmonie gastierte.

1935/36, knappe 30 Jahre nach seiner Zweiten Sinfonie, wandte sich Sergej Rachmaninow ein letztes Mal der Gattung zu. Seine im US-amerikanischen Exil entstandene Dritte Sinfonie wurde 1936 vom Philadelphia Orchestra unter Leopold Stokowski uraufgeführt. Das Werk stieß bei seiner Premiere nur auf wenig Gegenliebe. In den USA, wo damals Moderne und Jazz Einzug hielten, musste Rachmaninow wie ein Fossil aus dem alten Russland wirken. Tatsächlich fühlte sich der Musiker noch immer als russischer Komponist, obwohl er schon seit den Wirren der Oktoberrevolution im westlichen Ausland lebte: „…das Land meiner Geburt hat mein Temperament beeinflusst und meine Weltanschauung. Meine Musik ist das Produkt meines Tempera­ments und so ist es russische Musik.“ Gegen eine „nationalistische“ Ausdeutung seines Werks durch russische Emigranten verwahrte er sich aber. - - - Eine vorurteilsfreie ästhetische Neubewertung der Musik des 20. Jahrhunderts dürfte auch dem Spätromantiker Rachmaninow zugutekommen.

KONZERTPROGRAMM
Peter Tschaikowski: „Romeo und Julia“, Fantasie-Ouvertüre
Alexander Glasunow: Konzert für Alt-Saxophon und Streichorchester Es-Dur op. 109
Sergej Rachmaninow: Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 44

Musikalische Leitung: Daniel Klein
Solisten: Asya Fateyeva

Do 2.04.20, 10:00 Uhr
Konzertkirche Neubrandenburg
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Do  2.04.20, 10:00    Konzertkirche Neubrandenburg
 
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Do 2.04.20, 19:30 Uhr
Konzertkirche Neubrandenburg
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Do  2.04.20, 19:30    Konzertkirche Neubrandenburg
 
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Fr 3.04.20, 19:30 Uhr
Unterwegs
Güstrow _ Ernst-Barlach-Theater

Fr  3.04.20, 19:30    Unterwegs
Güstrow _ Ernst-Barlach-Theater
 
So 5.04.20, 18:00 Uhr
Landestheater Neustrelitz
Großes Haus
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So  5.04.20, 18:00    Landestheater Neustrelitz
Großes Haus
 
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9. Philharmonisches Konzert _ HEXEREI

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KONZERTPROGRAMM
Engelbert Humperdinck: Vorspiel zur Oper „Hänsel und Gretel“
Niccoló Paganini: Violinkonzert Nr. 1 D-Dur op. 6
Antonin Dvorák: „Die Mittagshexe“ op. 108.
Nach einer Volkssage von Karel Jaromír Erben
Richard Strauss: „Till Eulenspiegels lustige Streiche“ op. 16.
Nach alter Schelmenweise, in Rondeauform

Musikalische Leitung: Sebastian Tewinkel
Solisten: Tobias Feldmann

Do 14.05.20, 10:00 Uhr
Konzertkirche Neubrandenburg
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Do  14.05.20, 10:00    Konzertkirche Neubrandenburg
 
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Do 14.05.20, 19:30 Uhr
Konzertkirche Neubrandenburg
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Do  14.05.20, 19:30    Konzertkirche Neubrandenburg
 
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Fr 15.05.20, 19:30 Uhr
Unterwegs
Güstrow _ Ernst-Barlach-Theater

Fr  15.05.20, 19:30    Unterwegs
Güstrow _ Ernst-Barlach-Theater
 
So 17.05.20, 18:00 Uhr
Landestheater Neustrelitz
Großes Haus
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So  17.05.20, 18:00    Landestheater Neustrelitz
Großes Haus
 
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10. Philharmonisches Konzert _ FRAGEN

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KONZERTPROGRAMM
Charles Ives: „The Unanswered Question“
Richard Strauss: Vier letzte Lieder
Cesar Franck: Sinfonie d-Moll

Musikalische Leitung: Sebastian Tewinkel
Solisten: Margarita Vilsone

Do 4.06.20, 10:00 Uhr
Konzertkirche Neubrandenburg
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Do  4.06.20, 10:00    Konzertkirche Neubrandenburg
 
Karten: Email / online
Do 4.06.20, 19:30 Uhr
Konzertkirche Neubrandenburg
Karten: Email / online

Do  4.06.20, 19:30    Konzertkirche Neubrandenburg
 
Karten: Email / online
Fr 5.06.20, 19:30 Uhr
Unterwegs
Güstrow _ Ernst-Barlach-Theater

Fr  5.06.20, 19:30    Unterwegs
Güstrow _ Ernst-Barlach-Theater
 
So 7.06.20, 18:00 Uhr
Landestheater Neustrelitz
Großes Haus
Karten: Email / online

So  7.06.20, 18:00    Landestheater Neustrelitz
Großes Haus
 
Karten: Email / online