KONZERTE   Spielzeit 2018/2019
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8. Philharmonisches Konzert: DVORÁK | Stückbeschreibung
Antonín Dvorák: STABAT MATER

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Die Aufführung von Antonin Dvoràks eindrucksvollem „Stabat mater“ fügt sich gut in die vor-österliche Passionszeit ein. Das geistliche Werk hat das Leid der Gottesmutter unter dem Kreuz ihres Sohnes zum zentralen Inhalt. Es beruht auf einem mittelalterlichen Gedicht, das vermutlich Franziskaner-Mönche verfassten.
Dvorák komponierte sein „Stabat mater“ unter dem Eindruck von schweren Schicksalsschlägen: 1875 war seine Tochter Josefa gestorben. Wenige Monate nach diesem Verlust hat der böhmi-sche Meister erste Entwürfe zu einem „Stabat mater“ zu Papier gebracht. Als dann im August 1877 innerhalb weniger Tage seine Tochter Ružena und sein dreijähriger Sohn Otakar starben und ihre Eltern kinderlos zurückließen, wurde die Arbeit am „Stabat mater“ für Dvorák zum inneren Bedürfnis. Mit großem Einfühlungsvermögen setzte er die alten liturgischen Texte musi-kalisch um. Das Ausdrucksspektrum seines „Stabat mater“ reicht von Andacht und Meditation bis hin zur Auferstehungsvision. Schon bei seiner Uraufführung 1880 in Prag wurde das Werk begeistert aufgenommen.
Die Neubrandenburger Philharmonie bringt Dvoráks bekannteste kirchenmusikalische Komposi-tion im Rahmen ihres 8. Anrechtskonzertes heraus. GMD Sebastian Tewinkel obliegt die künst-lerische Gesamtleitung. Für die Einstudierung der Chöre zeichnet Dr. Gotthard Franke verant-wortlich. Der Opernchor der Theater und Orchester GmbH wird Dvoràks Opus gemeinsam mit dem Philharmonischen Chor Neubrandenburg interpretieren. Mit Margarita Vilsone (Sopran), Nana Dzidziguri (Mezzosopran), Michael Müller-Kasztelan (Tenor) und Ryszard Kalus (Bass) konnten exzellente Sänger für die Solopartien gewonnen werden.

Musikalische Leitung Sebastian Tewinkel | Neubrandenburger Philharmonie / Opernchor der Theater und Orchester GmbH und Philharmonischer Chor Neubrandenburg e.V. (Einstudierung: Dr. Gotthard Franke) / SOLISTEN: Margarita Vilsone, Sopran / Nana Dzidziguri, Mezzosopran / Michael Müller-Kasztelan, Tenor / Ryszard Kalus, Bass